Hilfe für Stadttauben in Flensburg

WAS?

…soll das denn? Denken viele, die zum ersten Mal von diesem Konzept erfahren. Wer dem Thema 5 Minuten widmet, wird feststellen, dass die jetzige Situation für Taube wie Mensch gegen dieses Konzept ziemlich dumm dasteht.
Würde dies Konzept konsequent in Flensburg verfolgt,  würde
-die Taubenpopulation reduziert,
-Geld gespart,
-unser Handeln Tierschutzgerechter und
-die Innenstadt hygienischer werden.
Vor Allem würde es den Tauben besser gehen. Wer das für unerheblich hält, schaue auf Punkt 1-4

HINTERGRUND

Allem voran muss geklärt werden, dass unsere Stadttauben keine wildlebenden Kulturfolger wie z.B. die Ratten sind, sondern -zum grössten Teil- die Nachfahren ausgesetzter Haus- bzw. Nutztiere. Das heisst sie wurden per Zucht vom Menschen domestiziert und für seine Zwecke verändert. Ein kleinerer Teil der Taubenpopulation rührt vom Brieftaubensport, welcher immer wieder orientierungslose, erschöpfte Tier in die Städte bringt. Stadttauben sind also am besten vergleichbar mit Hühnern, Katzen oder Hunden, und sie können sich ebenso selbst nicht versorgen. Wer näher hinsieht, erkennt bald; die Tauben hungern, ernähren sich von Müll, erleiden vielerlei Verletzungen und verwahrlosen. Werden die Tauben in der Stadt MEHR, wenn sie Hilfe bekommen? Nein. Durch unsere Hilfe wird die Populationskontrolle erst möglich.

EIN KONSEQUENTES KONZEPT
Es wird in vielen Städten in Deutschland bereits erfolgreich angewandt; betreute Taubenschläge an mehreren Standorten im Stadtbereich. Dort werden die Tauben gefüttert. Da die ortstreuen Lebewesen auch dort brüten wo sie fressen, können die im Schlag gelegten Eier mit Keramikeiern ausgetauscht und so Einfluss auf die Population genommen werden. Ca. 80% der Kotmenge bleibt auch im Schlag und landet nicht mehr dort, wo Menschen sich aufhalten. Die Kosten für diese Massnahmen sind geringer als für die – ausdauernd erfolglosen- Vergrähmungsmassnahmen wie Spikes, Netze und Falkenjagd. Auch ein Fütterungsverbot für Tauben ist grausam, denn verhungern ist ein qualvoller, langsamer Tod. Und dass die Population kann dadurch nicht verringert wird, wie längst erwiesen ist. Es wird höchste Zeit, unseren Stadttauben gegenüber ein bisschen Anstand zu zeigen. Sie haben mit ihrem Fleisch und ihren Eiern unseren Grosseltern durch zwei Weltkriege das überleben erleichtert.

WER
will denn diese Schläge betreuen? In den bereits laufenden Projekten mit betreuten Taubenschlägen in Deutschland werden diese durch städtische Gelder finanziert und z.T. ehrenamtlich wie auch durch bezahlte Stellen betreut. In Flensburg gibt es eine Gruppe, welche seit rund 10 Jahren den Stadttauben mit Futter, medizinischer Versorgung und Betreuung aus eigenen Mitteln hilft. Dazu kennen sie unsere ortsansässigen Schwärme und können mit Ihrem Wissen das gelingen des Konzeptes möglich machen. Diese Menschen wünschen sich nichts mehr, als dass sie mithilfe der Stadtverwaltung das oben beschriebene Konzept umsetzen können, denn sie stecken jeden Tag viel Arbeit in den Tierschutz und haben viel Tierleid vor Augen, welches sich durch betreute Schläge vermeiden lässt.

Fragt man die Stdt Flensburg, „gibt es in Flensburg kein Problem mit den Stadttauben“ Die Begründung; „Es würden sich nicht genug Menschen beschweren.“